Mallorca: Müllsystem mit Gewöhnungsbedarf


Glas Müll Mallorca
Glas Müll Mallorca

Limonade und Orangensaft in der Plastikflasche - und nach dem Verzehr ab in den Restmüll: Mallorca setzt derzeit nicht wirklich auf ein Mülltrennungssystem, wie wir es aus Deutschland kennen. Biotonne, Papiertonne, Container für helle Glasflaschen, für dunkle Glasflaschen, für alte Schuhe: So kennen es beispielsweise die Deutschen. Auf unserer Sonneninsel ist für viele Touristen die Müllbeseitigung eher unübersichtlich und gewöhnungsbedürftig. System steckt bislang nicht wirklich dahinter. Zwar gibt es in vielen Städten mittlerweile Container für Pappe und Papier, aber getrennt wird nicht kategorisch. Entweder holt die Müllbeseitigungsfirma die Tonnen direkt von den verschiedenen Häusern ab - oder aber die großen Container an Straßen und auf Plätzen, die wahllos mit allem, was übrig ist, bestückt werden. Ab 1. April 2013 müssen Verbraucher dafür bezahlen, denn die neue Ökosteuer greift und beinhaltet eine Steuer auf Verpackungen. Damit sollen Plastikflaschen, die mehr als einen Liter beinhalten, sowie Dosen teurer werden. Pfandflaschen aus Glas, die ordnungsgemäß in einer Riege von zwölf Stück in einer Plastikkiste stehen, um nach dem Verzehr des Inhalts wieder in den Supermarkt zurück gebracht zu werden: Das hat auf Mallorca eher Seltenheitswert. Lediglich ein Anbieter setzt immer noch auf das Pfandflaschensystem, wenn es um den Verkauf seines Wassers geht. Der Rest der Flaschen, und das ist eine beträchtliche Menge, ist Restmüll. Ab in den Container zu Salat, Gräten und Knochen. Restaurant- und Barbetreiber erhalten allerdings seit langen Jahren ihre Getränke in Glasflaschen, die später wieder vom Lieferanten abgeholt werden. Den Endverbraucher erreicht das umweltbewusste


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