Engelstrompete: eine giftige Schönheit


Engelstrompete
Engelstrompete

Imposant ist sie schon, die Engelstrompete. Als Ziergehölz macht sie jedem Garten mit ihren pompösen Blüten alle Ehre. Auch auf Mallorca ist sie heimisch und windet sich an Säulen und Wänden hoch, um ihre Stärke zu zeigen. Doch Vorsicht: die Pflanze ist wunderschön, aber giftig. Engelstrompeten gehören zu den Nachtschattengewächsen wie Tomaten und Tabak und damit zu den Starkzehrern, was heißt, dass sie viel Wasser und regelmäßig Dünger benötigen. Das gilt für das Frühjahr bis Ende August. Dann soll die Pflanze nicht mehr wachsen und langsam verholzen. Regelmäßiger Rückschnitt ist im Normalfall nicht notwendig. Dann klettert die Trompete auf bis zu fünf Meter Höhe. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Peru und Chile, ist aber längst in Europa heimisch geworden. Auf Mallorca ziert sie so manchen Fincagarten. Schön, aber giftig: Davor warnen Gärtnereien. Alle Organe der Engelstrompete enthalten Tropanalkoide, am meisten Scopolamin, Hyoscamin und Atropin, die entweder das zentrale Nervensystem beruhigend oder anregend wirken.


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