Puerto de Soller

Ferienwohnungen in Puerto de Soller

Diese geschmackvolle Ferienwohnung befindet sich in bester Lage oberhalb des Ortes in einem exclusiven Umfeld. Von der Terrasse sowie dem traumhaften Gemeinschaftspool auf der Bergspitze geniessen Sie einen atemberaubenden Panoramablick. Mallorca West.

Leckere Pflanzen mit viel Köpfchen: Mallorca Pilze


Pilzragout
Pilzragout

Die Mallorquiner wissen, wo sie sie finden, denn die Einheimischen kennen "ihre" Fundstellen, wenn es von Oktober bis April auf Pilzsuche geht. Setas, so heißen Pilze auf Spanisch, haben immer noch Saison und bereichern gerade in der Winterzeit die mallorquinische Küche. Waldchampignons, Täublinge, Schleierlinge und viele Sorten mehr: Die Suche nach den Pflanzen, die sich durch Sporen vermehren, ist für Außenstehende nicht immer einfach. Viele der Pilze gedeihen vor allem in den Kiefern- und Steineichenwäldern des Tramuntana-Gebirges, vor allem rund um die Ortschaften Soller, Pollenca und das Kloster Lluc. Auch in den weniger hügeligen Gebieten rund um Llucmajor, Petra und die Serra de Levant wachsen die Pflanzen bestens. Begehrt bei den Einheimischen ist vor allem der Blutreizker, der "esclatasang" oder "rebollon". Um die 1300 Pilzarten wachsen auf Mallorca - und davon sind natürlich nicht alle essbar. Erntezeitbeginn: je nach Wetterlage. Wenn es lange trocken ist im November, strecken die Pilze ihre Köpfe später aus dem Boden. Denn: Pilze mögen hohe Luftfeuchtigkeit. Wer nicht mit dem Korb durch Wälder und unter Bäumen hindurch streifen möchte, sollte im Herbst mal einen Blick auf das Angebot der verschiedenen Wochenmärkte werfen oder den zahlreichen Obst- und Gemüseläden einen Besuch abstatten. Pilze gibt es hier in rauen Mengen, aber sie haben ihren Preis. Die auf Mallorca geernteten sind meist teurer als die importierten, aber einzigartiger Geschmack, hervorgerufen durch Bodenbeschaffenheit und Klima, macht den Preis wieder wett. Sind Erdreste an den Pilzen, so ist das durchaus ein gutes Zeichen, denn es ist gleichzeitig Indiz für eine frische Ernte. Pilze werden auf der Insel hier in recht natürlichem Zustand gegessen, so zum Beispiel auf dem allseits bekannten Pamb'Oli-Brot oder als Vorspeise. Die "Girgolas" . Sie sind dem Austernpilz ausgesprochen ähnlich und werden in der Pfanne in Olivenöl gebraten. Salz und Pfeffer dazu, etwas Salat - und schon ist ein schmackhaftes Essen der Saison fertig. In den Gärtnereien werden ab Oktober Heuballen verkauft, in denen sich Pilzsporen befinden sowie Heu, das mit einer dicken schwarzen Folie ummantelt ist. Damit ist die eigene Zucht im Garten ganz einfach. Wässern, unter einen Baum in den Schatten legen - und aus den kleinen Löchern in der Folie sprießen bald Champignons und Girgolas.


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